Fakten über den Rhein

Fakten über den Rhein

  • Der Rhein fließt aus den Alpen in die Nordsee. Von allen Flüssen Europas ist der Rhein der Strom, der am intensivsten von den Menschen für ganz viele, ganz unterschiedliche Dinge genutzt wird.
  • Der Rhein ist 1.233 km lang. 
  • Die Quelle (der Anfang) des Rheins liegt am Tomasee in der Schweiz auf 2.340 m über dem Meeresspiegel.
  • Die erste besiedelte Stelle entlang des Rheins ist das Örtchen Tschamut in der Schweiz.
  • Das Einzugsgebiet des Rheins ist etwa 200.000 km² groß. Es verteilt sich auf die Länder Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien,  Niederlande, Liechtenstein und Schweiz.
  • In diesem Einzugsgebiet leben etwa 58 Millionen Menschen. Das sind 290 Menschen pro Quadratkilometer. Das nennt man die Bevölkerungsdichte.
  • Wichtige Nebenflüsse im Einzugsgebiet sind Aare, Ill, Neckar, Main, Mosel, Saar, Nahe, Lahn, Sieg, Ruhr, Lippe und Vechte.
  • Die größten Seen sind der Bodensee und das IJsselmeer.
  • Im Rhein gibt es mehr als 60 Fischarten, ungefähr 300 verschiedene kleine Wassertiere, mehr als 40 Arten Wasserpflanzen und über 40 Arten Wasservögel.
     
Tomasee(CH) (Foto: Dages)
Tomasee (Foto: Dages)

Gut zu wissen

Der Name

Ursprünglich stammt der Name Rhein aus dem Keltischen und bedeutet „großes, fließendes Wasser“. Die Kelten kamen von den britischen Inseln und Irland und lebten Jahrhunderte vor dem Jahr Null in großen Teilen Europas. Die Römer übernahmen später diese Bedeutung und nannten den Fluss Rhenus. Aber in den verschiedenen Sprachen heißt der Rhein jeweils ein bisschen anders.

  • Deutsch: Rhein
  • Niederländisch: Rijn
  • Französisch: Rhin
  • Englisch: Rhine
  • Schweizerdeutsch: Rhy
  • Rätoromanisch: Rein
  • Italienisch: Reno
  • Luxemburgisch: Rhäin
  • Friesisch: Ryn

Rembrandt van Rijn

Der berühmte Maler Rembrandt führt den Rhein in seinem Namen. Sein vollständiger Name lautet „Rembrandt Harmenszoon van Rijn“. Beziehungsweise „der Sohn von Harmen van Rijn“. Der Vater Rembrandts hatte eine Mühle, die am Rhein stand. Daher bekam er den Beinamen „Van Rijn“.

Wasserfälle

Im Bodensee gibt es einen „Unterwasserfall“. An der Wasseroberfläche, also der Oberfläche des Sees, ist der Wasserfall nur an Wellen mit weißen Schaumkronen, dem sogenannten „Rheinbrech“, zu erkennen.
Etwas weiter stromabwärts, bei Schaffhausen, liegt einer der größten Wasserfälle in Europa.

Wasserfall bei Schaffhausen (CH) Foto: N. Plum
Wasserfall bei Schaffhausen (CH) Foto: N. Plum

Schwankender Wasserstand

Das Wasser in einem Fluss steht nicht immer gleich hoch. Der Wasserstand des Alpenrheins kann täglich um bis zu einem Meter schwanken.

Landwirtschaft und Weinbau

Auf der Hälfte der Fläche des Einzugsgebiets des Rheins wird Landwirtschaft betrieben. An der Mosel wird viel Wein angebaut. Hier liegt das weltweit größte Anbaugebiet eines weltweit bekannten Weißweins, den man Riesling nennt. Es gibt aber auch viele Weinberge direkt an den Ufern des Rheins.

Weinberg bei Trier (DE) Foto: D. van Rossum
Weinberg bei Trier (DE) Foto: D. van Rossum
Mosel Foto: IKSR
Mosel Foto: IKSR

Wal im Rhein

1966 schwamm ein Wal in den Rhein! Dieser weiße Wal wurde „Moby Dick“ getauft. Er schwamm rheinaufwärts bis nach Bonn in Deutschland und kehrte dann wieder zurück in die Nordsee.