Ergebnisse und die Zukunft

Die Wasserqualität im und die Natur am Rhein und vieler seiner Nebengewässer haben sich dank der guten Zusammenarbeit aller Staaten deutlich verbessert. Und durch diese Zusammenarbeit werden noch weitere Verbesserungen erreicht.

96 Prozent der Bevölkerung sind heute an Kläranlagen angeschlossen. Viele große Industriebetriebe haben heute eigene Kläranlagen. Früher war das anders. Da wurde das Abwasser normalerweise in den Rhein eingeleitet. Damals nannte man den Rhein auch eine 'offene Kloake'. Und der Rhein konnte damals richtig stinken!

Die Zahl der Tier- und Pflanzenarten hat zugenommen. Lange Zeit gab es im Rhein keine Lachse mehr. Aber seit 2006 können Wanderfische wie Lachs, Meerforelle und Aal aus der Nordsee wieder Straßburg in Frankreich erreichen. Das nächste Ziel, das die Fische alleine erreichen sollen,  ist Basel in der Schweiz.

An den Ufern des Rheins werden wieder natürliche Überschwemmungsgebiete geschaffen, der Fluss bekommt mehr Platz.

Auch der Hochwasserschutz läuft nach Plan. Aber es muss noch viel passieren, damit der Rhein bei Hochwasser wirklich mehr Raum zur Verfügung hat, um sich auszubreiten und so weniger Schaden anzurichten. 

Der Lachs im Rhein - in seinem Element wie ein Fisch im Wasser Foto: O. Niepagenkemper
Der Lachs im Rhein - in seinem Element wie ein Fisch im Wasser Foto: O. Niepagenkemper